Netanyahu lehnt Waffenruhe ab

Israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine Waffenpause mit der Hamas kategorisch ausgeschlossen. 

(kurier.tv ) 31.10.23, 18:00

Ich will klarstellen, was Israels Position zu einer Waffenruhe ist - genauso, wie die USA keiner Waffenruhe nach der Bombardierung von Pearl Harbour zugestimmt hätten, oder nach den Terrorangriffen vom 11. September 2001. Genauso wenig wird Israel einer Einstellung der Feindseligkeiten, nach den schrecklichen Attacken der Hamas vom 7. Oktober, zustimmen. Wer nach Waffenruhe ruft, der will, dass sich Israel der Hamas, dem Terrorismus und der Barbarei ergibt. Das wird nicht passieren. Jetzt sei die Zeit für Krieg, so Netanjahu weiter. Unterdessen verstärkt die Israelische Armee die Angriffe in allen Teilen des Gazastreifens. Im Fokus stehe aber nach wie vor der Norden, das Israels Militär als Gravitationszentrum der Hamas bezeichnet. 

Chinesische Astronauten zurück aus dem All

Nach fünf Monaten im All sind vergangene Nacht drei chinesische Astronauten auf die Erde zurückgekehrt. Letzte Woche sind sie durch eine frische Crew ersetzt worden, jetzt sind sie auf einer Weltraumstation im Norden Chinas gelandet. Chinas Machthaber Xi Jinping strebt weiter Pläne an, zur führenden Weltraumnation der Welt zu werden. 

Equal Pay Day: Lohnlücke zwischen Männern und Frauen

Equal Pay Day, jener Tag, an dem Männer bereits jenes Einkommen verdient haben, für das Frauen noch bis Ende des Jahres arbeiten müssen.  Frauen arbeiten nach Zahlen dieses Jahr 62 Tage gratis und verdienen nach wie vor um 16,9 Prozent weniger als Männer. Österreichweit gibt es große regionale Unterschiede: Wien schneidet mit einem Einkommensunterschied von 11 Prozent am besten ab, dort fällt der Equal Pay Day auf den 21. November. Am schlechtesten ist Vorarlberg – dort verdienen Frauen um 24,7 Prozent weniger – der Equal Pay Day war dort bereits am 3. Oktober. Der Grund für diese eklatanten Unterschiede: Forderungen, die Pay Gap zu schließen, kommen naturgemäß von allen Seiten, jedoch mit eklatanten Unterschieden in den Forderungen von Pensionssplitting über ein umfassenden Lohntransparenzgesetz bishin zu einem Rechtsanspruch für Kinderbetreuung.

 

Geht Österreich das Gas aus?

Nach wie vor kommen 60 Prozent des in Österreich genutzten Erdgases aus Russland. Nach der Drohung der Ukraine, ab 2025 kein Gas mehr nach Mitteleuropa weiterzuleiten, drängt die FPÖ nun auf Erdgas aus dem Weinviertel – konkret zielt sie dabei auf den Gasfund in Wittau an. Ende Juli konnte die OMV dort den größten heimischen Gasfundseit seit 40 Jahren vermelden – 48 Terrawattstunden könnten dort gefördert werden. Zu einem möglichen Ende der Gasdurchleitung aus der Ukraine zeigt man sich bei der E-Control unbeeindruckt – sollte die Ukraine der EU beitreten wollen, müsse sie sich auch an EU-Recht halten – mit einem Ende der Gaslieferungen würde sie dagegen verstoßen. 

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