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KURIER Newsflash vom 28.11.2023

Tunnel-Drama in Indien: Erste Arbeiter befreit

Nach 17 Tagen dringen Helfer zu den eingeschlossenen Arbeitern im Tunnel vor.

11/28/2023, 05:00 PM | Aktualisiert am 11/28/2023, 05:30 PM

Seit 12. November sitzen in Indien 41 eingeschlossene Arbeiter in einem eingestürzten Autobahntunnel fest. Über ein dünnes Rohre wurden die Arbeiter in den letzten Wochen mit Essen, Wasser, Sauerstoff und Medikamenten versorgt. Nach 17 Tagen ist es den Helfern endlich gelungen zu den Verschütteten vorzudringen. Es wurde ein Rohr von rund 90 Zentimeter Durchmesser durch das Geröll gebohrt, durch das die Männer ins Freie gebracht werden sollen. Die letzten Meter mussten die Retter mit der Hand und kleinen Werkzeugen weitergraben, weil zuvor alle Maschinen versagt hatten. Krankenwagen stehen vor dem Tunnel bereit, wie Aufnahmen im örtlichen Fernsehen zeigen.

 

Anzeige gegen Interpol-Chef

Vor 100 Jahren wurde Interpol in Österreich gegründet. Seit Dienstag findet im Wiener Austria Center die Generalversammlung statt. Bei der Eröffnung wurde die Wichtigkeit der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der organisierten Kriminialität hervorgehoben. Vor der Interpol-Generalversammlung haben die Anwälte von zwei Briten, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten Haft und Folter erlitten, bei der Staatsanwaltschaft Wien Beschwerde gegen Interpol-Chef Ahmed Naser Al-Raisi eingebracht. Al-Raisi war vor seiner Wahl zum Interpol-Chef 2021 Generalinspektor, als die beiden Briten 2018 bzw. 2019 festgenommen und verurteilt wurden. Die Anzeige in Österreich wurde jetzt eingereicht, weil Al-Raisi bei der Konferenz in Wien anwesend und laut universeller Gerichtsbarkeit im Falle von Verbrechen gegen die Menschlichkeit unabhängig von Staatsbürgerschaft und Tatort gegen mutmaßliche Schuldige vorgegangen werden könne. Die Staatsanwaltschaft Wien prüft ihre Zuständigkeit.

 

AMS-Zugang für „arbeitsunfähige“ Jugendliche

Jugendliche, die wegen fehlender Arbeitsfähigkeit keinen Zugang zum AMS hatten, soll dieser ermöglich werden. Die verpflichtende Fähigkeitsprüfung soll ab 1. Jänner 2024 erst mit 25 Jahren anstatt mit 15 Jahren stattfinden. Wie viele Menschen im Rahmen der Änderung zusätzlich beim AMS gemeldet werden, wisse man derzeit noch nicht, jedoch werden 50 Millionen Euro für das nächste Jahr bereitgestellt, so Arbeitsminister Kocher.

 

 

Benko gab Signa-Anteile ab

 Aufgrund der Schieflage seiner Immobiliengruppe hat Unternehmer Rene Benko einen Teil seiner Anteile an einer zentralen Gesellschaft abgetreten. Laut Forbes-Magazin ist sein Vermögen zugleich um mehrere Milliarden geschrumpft. Das US-Nachrichtenmagazin bezifferte Benkos Privatvermögen im Sommer 2023 noch auf 6 Milliarden Dollar – mit Ende November nur noch mit 2,8 Milliarden Dollar. Die Situation um die angeschlagene Signa-Gruppe bleibt unterdessen weiter undurchsichtig. Bis Dienstagnachmittag sind weder Informationen zu den kolportierten Gesprächen mit Investoren noch zu möglichen Insolvenzanträgen aus dem Unternehmen gedrungen.

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