USA drohen nach Drohnenattacke mit Vergeltung

Drei US-Soldaten starben bei einem Angriff auf eine Basis in Jordanien.

(kurier.tv ) 29.01.24, 18:00

Nach einem tödlichen Drohnenangriff letzte Nacht auf drei US-Soldaten in Jordanien droht US-Präsident Joe Biden mit Vergeltung. Der Anschlag sei "von radikalen, vom Iran unterstützten militanten Gruppen" verübt worden, die in Syrien und im Irak operierten, sagte er. Bei einem Besuch in South Carolina informiert der Präsident die Öffentlichkeit.  Biden ließ außerdem keinen Zweifel daran, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen würden – zu einem Zeitpunkt und in einer Weise, die die USA wählen. Der Iran bestritt eine Beteiligung, proiranische Milizen bekannten sich zur Tat, so der US-Präsident. 

Ein älteres Gebäude steht neben einem Neubau mit einem Kran der Firma Signa.

Nächste Signa-Pleite: Deutsche KaDeWe-Gruppe vor dem Aus

Überraschend geraten nun auch die Luxuskaufhäuser in den Sog der Pleiten des Unternehmers René Benko. Die deutsche Luxuskaufhaus-Gruppe KaDeWe flüchten in die Insolvenz. Wichtige Standorte der KaDeWe-Gruppe sind das gleichnamige Kaufhaus in Berlin, das Oberpollinger in München sowie das Alsterhaus in Hamburg. Die KaDeWe-Gruppe gehört zu 49,9 Prozent der Signa, die restlichen 50,1 Prozent gehören der thailändischen Central Group. Laut Medienberichten aus Deutschland sind rund 1.900 Beschäftigte betroffen. Auch die Zukunft des Lamarr-Kaufhauses auf der Wiener Marihilfer Straße, steht damit auf der Kippe. Bereits vor mehreren Wochen forderte der Bezirksvorsteher von Wien Neubau die Stadt Wien zum Handeln auf, damit das Lamarr nicht zu einer Bauruine verkomme. Von der Stadt Wien hieß es kurz darauf, man rechne mit einer Fertigstellung des Gebäudes. Einen Interessenten für das Lamarr gibt es bereits. Spar-Vorstandschef Hans Reisch zeigte sich in einem Interview mit den "Salzburger Nachrichten" interessiert.

Elon Musk präsentiert ein rotes Tesla-Modell vor einer großen Leinwand.

Tesla setzt Produktion aus

Der US-Elektroautohersteller Tesla hat am Montag seine Produktion im Werk Grünheide bei Berlin für rund zwei Wochen weitgehend gestoppt. Das bestätigte das Unternehmen. Grund ist nach Tesla-Angaben eine Lücke in der Lieferkette von Bauteilen als Folge der Angriffe von jemenitischen Houthi-Rebellen im Roten Meer auf Schiffe. Dadurch hätten sich die Transportwege verschoben. Seit dem Ausbruch des Gaza-Kriegs zwischen Israel und der islamistischen Hamas greifen die Houthi-Rebellen im Jemen immer wieder Schiffe mit angeblich israelischer Verbindung im Roten Meer an. Der Suezkanal verbindet das Mittelmeer mit dem Roten Meer und bietet die kürzeste Verbindung auf dem Seeweg zwischen Asien und Europa. Große Reedereien meiden die wichtige Handelsroute wegen der Angriffe zunehmend.

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