Erbschaft- und Vermögenssteuer: SPÖ präsentiert entschärftes Modell

Adaptierte Version soll Häuslbauer weniger stark belasten. Zudem stellt die SPÖ ihr neues Vermögenssteuer-Modell vor.

(kurier.tv ) 06.09.23, 17:45

Heute tagten die SPÖ-Gremien. Der Fokus von Präsidium und Parteivorstand lag dabei auf dem Modell für eine Vermögenssteuer. Ein Erbschaftssteuermodell hat SPÖ-Parteichef Andreas Babler ja bereits vergangene Woche präsentiert. Wer innerhalb von 30 Jahren Vermögenswerte ob Kapital oder Grund – erbt, die den Grenzwert von einer Million Euro übersteigen, muss ab diesem Grenzwert 25 Prozent Steuern zahlen. Im Gegenzug soll die Grunderwerbssteuer (GrESt) auf Erbschaften abgeschafft werden. Ferner wurde fixiert, ein zweitägiger Parteitag im November in Graz. Dort soll Parteichef Andreas Babler schon als Spitzenkandidat für die kommende Nationalratswahl bestimmt werden.

Menschen sitzen an einem Tisch, während Demonstranten ein Transparent mit der Aufschrift „Klimaschutz! und Nehammer fehlt!“ hochhalten.

Mehr Geld für Blaulichtorganisationen

Im ersten Ministerrat nach der Sommerpause ist heute ein Gesetz zur Finanzierung von Blaulichtorganisationen vorgelegt. Bis Ende 2028 gibt es insgesamt 22 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich. Für die Verwendung dieses Geldes soll es Richtlinien geben. Viele Katastrophen seien dem KLimawandel geschuldet, so der Minister Rauch. Aus diesem Grund fand vor dem Bundeskanzleramt eine Klima-Demo mit Wissenschaftlern statt. Das Motto: Aufwachen Herr Bundeskanzler.

 

 

Ein Rettungsschwimmer trägt eine Frau durch das überflutete Gebiet, während andere Helfer assistieren.

Schwere Unwetter in Südosteuropa

Nach Rekordhitze und verheerenden Waldbränden wird der Südosten Europas nun von heftigen Regenfällen heimgesucht. Griechenland kämpft seit Wochen unermüdlich gegen Naturkatastrophen. Die Stadt Volos ist besonders stark betroffen, dort kam mindestens ein Mensch ums Leben. Die starken Regenfälle in der Westtürkei folgen auf einen besonders trockenen Sommer. Es starben mindestens vier Menschen bei Überschwemungen, Und in Istanbul, nach Angaben des Gouverneurs, zwei weitere. Die Straßen der Metropole verwandelten sich teilweise in reißende Flüsse. Land unter auch in Bulgarien. Heftige Regenfälle und Gewitter trafen auch die Schwarzmeerküste, hunderte Urlauber mussten in Sicherheit gebracht werden.

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