Journalist im Südlibanon offenbar von israelischem Geschoss getötet

Die Nachrichtenagentur Agence France-Presse hat Ergebnisse der Recherchen veröffentlicht. Demnach wurden die Panzergeschosse, durch die ein Videoreporter und sechs weitere Journalisten teilweise schwer verletzt wurden, von Israel aus abgefeuert.

(kurier.tv ) 07.12.23, 18:00

Sieben Journalisten, die am 13. Oktober im Südlibanon unter Beschuss gerieten, sind nach einer Recherche der Nachrichtenagentur AFP wahrscheinlich von einem israelischen Panzergeschoß getroffen worden. Für die Untersuchung, die AFP am Donnerstag in Paris veröffentlichte, wurden ein Munitionsfragment, Satellitenbilder, Zeugenaussagen sowie Videos auch von Experten ausgewertet. Alle Reporter trugen blaue Schutzwesten und Helme, auf den meisten stand in weißen Buchstaben "PRESS" geschrieben. Die AFP-Fotografin Christina Assi wurde schwer verletzt und liegt immer noch im Krankenhaus, ihr wurde das rechte Bein amputiert. 
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