Kanzler präsentiert in Wels Österreich-Plan

Rund 80 Seiten umfasst der Österreich-Plan von Kanzler Karl Nehammer. Er geht um Leistung und Arbeit, Gendern bis hin zu einem neuen Nationalstadion.

(kurier.tv ) 26.01.24, 18:00

Wie sieht der Plan für Österreich aus, den Bundeskanzler Karl Nehammer heute in der Messehalle Wels vor rund 1.500 Zuhörern präsentieret: Verschärfungen bei Integration und Sozialleistungen und die Förderung von "Leistungsträgern" und "österreichischer Identität" stehen im Zentrum. Sozialhilfebezieher will er zu gemeinnütziger Arbeit verpflichten. Dem Kanzler hweben zudem eine Kulturakademie und ein neues Nationalstadion vor. Beim Klimaschutz will er auf "Hausverstand" setzen und bleibt seiner Erzählung vom "Autoland" Österreich treu.  Für Familien soll es Erleichertungen am Weg zum Eigenheim geben. Auch wenn sich einige Wahlzuckerl in seinem Programm finden, will Kanzler Nehammer die heutige Veranstaltung nicht als Wahlkampfauftakt verstehen, sondern als eine Art Regierungsprogramm bis 2030.

Eine Demonstration gegen Rechts vor dem Parlament mit vielen Teilnehmern.

Demo gegen Rechts vor dem Parlament

Fridays for Future und SOS Mitmensch rufen Freitagabend zur Demo gegen rechts auf. Nach den Kundgebungen gegen Rechtsextremismus in Detuschland ist für heute ein Menschring um das österreichische Parlament geplant. 

Eine Person schreibt auf ein Blatt Papier Regeln wie „Rauchen verbieten“ und „Kein Müll in die Natur werfen“.

Wirbel um Nachmittagsbetreuung an Wiener Schulen

Dass Deutschkenntnisse keine zwingende Einstellungsvoraussetzung für Nachmittagsbetreuer an Wiener Volksschulen sind, sorgt bei Eltern in der Bundeshauptstadt für Unmut. Manche Kinder würden besser Deutsch sprechen als die Freizeitpädagogen, beklagt eine Mutter.  Die Eltern habe sich darum bereits in mehrfachen Gesprächen an die Schule und den Träger  "Bildung im Mittelpunkt GmbH (BiM)" gewandt. Die BiM übernimmt als Unternehmen der Stadt Wien die Nachmittagsbetreuung an allen öffentlichen Volksschulen in der Bundeshauptstadt und stellt Personal für rund 150 Einrichtungen. Die Stadt Wien spricht von Einzelfällen, räumte jedoch ein, dass bereits Dienstverhältnisse beendet worden seien. Es wird oft auf Fachkräfte mit ausländischen Wurzeln zurückgegriffen, da diese Betreuer eine wichtige kulturelle Brücke zu Kinden mit internationalen Biografien darstellen. 


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