Klimaproteste eskalieren

Eine große Protestaktion der „Letzten Generation“ führt Montag im Frühverkehr zu massiven Staus und gewaltsamen Eskalationen mit Autolenkern.

(kurier.tv ) 20.11.23, 18:00

Die Aktivist:innen blockierten die A2 bei Knoten Vösendorf Richtung Wien, die Westeinfahrt und mehreren Stellen an der Südosttangente. Die Protestaktion führte zu 10 km Stau und einer Stunde Zeitverlust. Videos von den Aktionen zeigen die Reaktionen der Autofahrer:innen. Ein Video zeigt, wie mehrere Männer Aktivist:innen konfrontieren, stoßen, treten und an den Straßenrand schleifen. Ein Mann bespritzt sie mit einer Flüssigkeit aus einer Sprühflasche ins Gesicht. Ein anderer reißt einen angeklebten Aktivisten von der Straße. Teilweise werden Blockierungen durchbrochen, indem Aktivist:innen mit fahrenden Autos weggeschoben werden. Ein Mann verlässt sein Auto und zerrt im Alleingang Protestierende gewaltsam von der Straße. Mehr als 70 Menschen waren an der Aktion beteiligt. Sie fordern die Regierung auf, auf den österreichischen Klimarat zu hören – und Forderungen daraus umzusetzen, etwa die Abschaffung fossiler Subventionen.

Drei Personen sitzen an einem Tisch während einer Konferenz oder Sitzung.

Oppostion zerpflückt Budget von Finanzminister

 Die Opposition übt vor der Budget-Woche im Nationalrat Kritik am Haushaltsentwurf von Finanzminister Magnus Brunner. Zukunftsvergessen sei das Budget, sagen die NEOS.  Die FPÖ meint, Österreich fahre finanziell komplett gegen die Wand. Die Bundesregierung denke nicht an Sparen, der Ausgabenhahn bleibe weiter aufgedreht, als gäbe es kein Morgen, so Hafenecker. Laut SPÖ gipfle die schlechteste Inflationsbekämpfung Westeuropas nunmehr in einem wirklich dramatischen Budget nach dem Motto: „Nach uns die Sintflut!“ Ab Dienstag wird das Budget im Nationalrat diskutiert. 

Fußballspieler trainieren auf einem grünen Rasenplatz mit gelben Hürden.

Hochspannung: Testspiel Österreich gegen Deutschland 

 Nach der erfolgreichen EURO-Qualifikation wartet zum Jahresabschluss auf das ÖFB-Team am Dienstag mit Deutschland noch ein ganz besonderer Gegner. Ziel bis zur EURO im nächsten Jahr ist für Rangnick, dass sich das ÖFB-Team zu einer Turniermannschaft entwickelt. Die DFB-Elf braucht, nach der Niederlage gegen die Türkei, einen Sieg für die Stimmung im eigenen Land – ebenso will die Österreichische Nationalmannschaft heuer noch ein Zeichen setzen.  

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